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29
Feb

Was für ein Märchen

Ich muss einfach mal zitieren, und zwar zuallererst aus Fefes Blog:

Damit es aus Sachsen nicht nur furchtbare Deprimier-Links gibt, empfehle ich heute mal diese Rede von Ingo Schulze vom 26. Februar in Dresden. Er weist darauf hin, dass es beim Andersen-Märchen “Des Kaisers neue Kleider” noch zwei Nachsätze gibt, an die sich kaum einer erinnert. Schön geschrieben, schön zu lesen. Natürlich ist das Thema, worüber er da schreibt, weniger schön. Aber hey, in düsteren Zeiten nimmt man auch kleinere Hoffnungsschimmer. (Danke, Sebastian)

Und ich bin dem Link (liegt bei SZ-online) gefolgt und habe diese Rede gelesen, und kann sie nur jedem empfehlen und will wenigstens zwei kleine Passagen daraus zitieren:

Der Coup von Helmut Kohl war die Umarmung der DDR-Blockpartei CDU.
Eigentlich hätte diese Verbrüderung mit den ausgewiesenen Opportunisten undenkbar
sein müssen. Wenn die Ost-CDU überhaupt eine Rolle im Herbst ’89 gespielt hat,
dann eine unangenehme. Da Kohl keinerlei Skrupel hatte, gab es nun eine
Sirupspur in den Westen. Die Botschaft lautete: ”Wählt ihr die, wählt ihr mich.”
Gegen das Versprechen „Wohlstand über Nacht!“ war kein Kraut, schon gar kein
Argument gewachsen. Und dieser Trick funktionierte. Die eben errungene Macht glitt
aus den Händen. Die Zeit einer Demokratie, in der Geld und Besitzstände kaum
eine Rolle spielten und in der es möglich gewesen war – wenn auch nicht einfach
–, in Betrieben, Schulen, Universitäten oder Theatern jene zu wählen, die man sich
als neue Chefs wünschte, war vorbei.

Irgendwie drücken diese Worte doch die Befindlichkeiten vieler aus, die aus heutiger Sicht auf die Wende und die Nachwendezeit zurückblicken. Das was wir heute haben ist für viele nicht besser als das was wir zu DDR-Zeiten gehabt haben. Es ist nur anders. Und damit komme ich zu meinem zweiten Zitat aus dieser Rede:

Gefragt nach meinen Interessen würde ich sagen:
Als Bürger dieses Landes bin ich auf Demokratie angewiesen, um ein
selbstbestimmtes Leben führen zu können. Demokratie bedeutet aber vor allem ein
Gemeinwesen, das in der Lage ist, seiner Verantwortung gerecht zu werden. Fehlen
ihm die finanziellen Mittel oder das geeignete Personal dazu, so stellt es sich
selbst in Frage. Deshalb müssen Vertreter gewählt werden, die die Interessen des
Gemeinwesens wahrnehmen und es vor Ausplünderung schützen. Es braucht
Vertreter, die Willens und in der Lage sind, eine marktkonforme Demokratie zu
verhindern und demokratiekonforme Märkte zu schaffen. Es braucht Vertreter, für die
Freiheit und soziale Gerechtigkeit untrennbar voneinander sind – nicht nur auf
nationaler Ebene. Und es braucht eine Mehrheit, die das will und einfordert.

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, außer natürlich: recht hat er! Und: Diese Rede muss man gelesen haben!

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