19
Aug
Recht hat er
Es ist zweifellos ein wesentlich positiver Ansatz, der da möglich wird. Im Moment kann alles helfen, was die verkrustete Parteienlandschaft aufbricht. Die Art und Weise, wie die Probleme nicht angegangen, aber stattdessen Hunderte von Milliarden in die Bankenwelt geschaufelt werden, charakterisiert eindrucksvoll die offene Verwesung, in die das System bereits übergegangen ist. Da kann frischer Wind nur gut sein.
Ja, wirklich, mich erinnert das Jetzt und Heute ganz stark an die Jahre 1988/1989 in der ehemaligen DDR. Verkrustete Strukturen, Widerspruch zwischen Darstellung (durch die Medien und die Herrschenden) und der Realität. Und das ewige “Es geht bergauf” in Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen. Und in den Politiker und Funktionärs-Reden selbstverständlich auch. Und das Volk (die Mehrheit) merkt von dem Aufschwung nix. Im Gegenteil, es merkt wie alles weiter den Bach herunter geht…
Es wird wohl nicht mehr sehr lange dauern und es treibt die Leute wieder auf die Straße…
Und nun zur Wahl(, auch zu den Landtagswahlen Ende August). Ich denke man hat zur Zeit nur die Wahl zwischen zwei Parteien, wenn man etwas ändern will. Die Linke oder die Piraten.
Bei Die Linke kann man sich sicher sein, dass sie den Einzug ins Parlament schaffen, bei den Piraten scheint dieses noch nicht so ganz sicher. Auf jeden Fall darf man die anderen Vier (CDU/CSU, SPD, FDP, Bündnis90/Grüne) nicht wählen, obwohl es an der Basis auch dort gute und ehrliche Leute gibt. Aber die Strukturen (Beispiel Listenplätze) sind so verfestigt, da ändert nur ein große Knall etwas.
Und die ganz Kleinen, ja wenn einer Die Linke oder die Piraten absolut nicht wählen will, ist das immer noch besser als eine von den oben genannten Vieren, aber von diesen ganz Kleinen wird wohl keine die 5-%-Hürde schaffen. Und wer gar keine PArtei wählen will, auch der darf eigentlich nicht zuhause bleiben, der soll wenigstens seinen Stimmzettel ungülig einwerfen (zum Beispiel durchstreichen o.ä.)
Wir haben nicht mehr DDR! Dort, in der DDR haben sich die Mächtigen geärgert, geärgert über jeden, der nicht zur Wahl ging. Das ist heute anders, Heute ärgern sich die Mächtigen nur über diejenigen, die die Alternative wählen…
















