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    Reform für die Zukunft

    www.arbeiterfotografie.com


    24
    Jun

    GEMA nimmt den Kleinen und gibt den Großen - Schluß damit!

    Wenn ein relativ unbekannter Künstler seine eigenen Stücke vor Publikum spielt, so kassiert im Regelfall Dieter Bohlen mit. Das kann nicht sein? Doch, denn ein Hauptteil der GEMA-Einnahmen landet im “großen Topf” und aus ihm werden vor allem die Künstler bezahlt, die im Radio rauf und runter gespielt werden und die in den Verkaufshitparaden auf den obersten Plätzen stehen. Die Abgaben, die Konzertveranstalter für eine junge Nachwuchsband abführen müssen, landen so über die Umverteilungsmaschinerie der GEMA in den Taschen der Bohlens und Grönemeyers. Weniger als 10 Prozent der in der GEMA organisierten Künstler erhalten über 70 Prozent der ausgeschütteten Summe.

    Ist halt ein Reitzthema, die GEMA und bei der GEMA genauso wie im richtigen Leben. Wie bei Boni, Abfindungen, Steuersenkungen. Umverteilung von Unten nach Oben. Zu den “Eliten”, zu den “Leistungsträgern”, zu denen die Beziehungen haben…

    Aber nun regt sich der Wiederstand. Auch gegen die GEMA:

    Text der Petition

    Der Deutsche Bundestag möge beschließen….dass das Handeln der GEMA auf ihre Vereinbarkeit. mit dem Grundgesetz, Vereinsgesetz und Urheberrecht überprüft wird und eine umfassende Reformierung der GEMA in Hinblick auf die Berechnungsgrundlagen für Kleinveranstalter, die Tantiemenberechung für die GEMA-Mitglieder, Vereinfachung der Geschäftsbedingungen, Transparenz und Änderung der Inkasso-Modalitäten vorgenommen wird.

    Begründung

    Das Ziel dieser Petition ist nicht die Abschaffung der GEMA, denn geistiges Gut ist schützenswert und die Künstler, sprich die GEMA-Mitglieder und Mitglieder anderer Verwertungsgesellschaften sollen zu ihrem Recht kommen.
    Leider werden die GEMA-GESETZE weder der Musik im Allgemeinen und schon gar nicht der großen Mehrheit ihrer eigenen Mitglieder gerecht.

    Zur Gebührenberechnung für Kleinveranstalter legt die GEMA folgende drei Punkte zu Grunde: Raumgröße, Höhe des Eintrittgeldes und GEMA-Pflicht für die gesamte Veranstaltung ab einem GEMA-pflichtigen Musikstück. Die durchwegs zu hohen Gebühren zwingen Kleinveranstalter die Anzahl der Konzerte zu reduzieren. Viele veranstalten gar keine Konzerte mehr.

    Dem gegenüber werden die Künstler-Tantiemen nach dem so genannten, hochkomplizierten Pro-Verfahren berechnet und der Hauptanteil der GEMA-Einnahmen landen in einem so genannten „großen Topf“.
    Auch viele Künstler sind deshalb in ihrer Existenz bedroht: zu wenig Auftrittsmöglichkeiten und zu geringe Tantiemen.

    Auf Grund der so genannten „GEMA-Vermutung“ verpflichtet die GEMA die Veranstalter auch urheberrechtlich ungeschütztes Material zu melden, was mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden ist. Wenn ein Konzert nicht gemeldet wird, erhebt die GEMA eine so genannte Recherche-Gebühr von 100 % der festgelegten GEMA-Gebühren ohne vorherige Mahnung und ohne Kenntnis, ob GEMA-pflichtige Werke aufgeführt und ob dieses Konzert überhaupt stattgefunden hat.

    All diese Probleme belasten die deutschlandweite Life-Kultur.
    Die GEMA wird zunehmend vom „Kultur-Schützer“ zum „Kultur-Vernichter“.

    Eine weitere Petition, die auch schon die 50.000 Mitzeichnerhürde geschafft hat. Momentan haben 62.271 mitgezeichnet.

    Weitere Artikel zu dieser Petition findet am bei Spiegelfechter, 11k2 und Ralphs Piratenblog.

    Wenn das so weitergeht mit diesen E-Petitionen muss man das aber schnell wieder abschaffen, oder die Mindestzahl der Mitzeichner erhöhen oder Stoppschilder aufstellen…

    

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    Demo Freiheit statt Angst 2009 am 12.09.09 in Berlin 
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