04
Aug
Wenn das der Harry Tisch wüßte…
Er wäre bestimmt Stolz auf einige seiner Nachfolger Amtskollegen im Kapitalismus, den die treibens genauso wie er und eigentlich noch schlimmer …
Ja die Gewerschaftsfunktionäre. Also eigentlich besonders einige in den ganz oberen Rängen, ob Harry Tisch beim „Freien Deutschen Gewerschaftsbund” (FDGB) oder Frank Bsirske bei „ver.di” oder Norbert Hansen bei der „Transnet” oder die damals im VW-Konzern, das sind schon richtige „Funktionäre”, denn sie funktionieren wie gewollt, meistens jedenfalls. Zwar nicht unbedingt im Sinne der Gewerkschaftsmitglieder aber wenigstens im Sinne des Zentralkommitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands”, zumindest früher in der ehemaligen DDR und heute im Sinne des Kapitals. Also des eigenen Vorteils wegen oder des Vorteils der Konzernherren, Politiker und Aktionäre.
Ist also der Funktionär der beste Freund des Managers?
Irgenwie kommt mir das alles so vor, wie es früher in der ehemligen DDR war: Viele Funktionäre funktionieren wie gewünscht, Skandale werden unter den Tisch gekehrt und der kleine Mann hat weder Stimme noch Lobby.
Mit einem Unterschied: in der DDR ärgerten sich die Funktionäre über jeden, der nicht „wählen” ging - und selbst das ist den heutigen Funktionären egal, die können auch mit unter 50 % Wahlbeteiligung leben und brauchen keine 99,x % wie die DDR-Funktionäre.

















